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DE Patente für die Bremstechnik großer Nutzfahrzeuge

Die Bremstechnik ist eines der Bereiche, in denen besonders viele Patente angemeldet werden – sehr wichtig auch für die gesamte E-Mobilität. Zwei neue deutsche Patente zielen auf die großen Nutzfahrzeuge.

 

 

Unter der Bezeichnung „Rückfahrassistenzsystem und ein Verfahren zur Rückfahrunterstützung“ meldete die KNORR-BREMSE Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH ein Patent auf ein Rückfahrassistenzsystem an für insbesondere ein Nutzfahrzeug, das einen Fahrzeugkabelbaum aufweist und zumindest einen Sensor und eine Steuereinheit umfasst (DE 102017121302 A1). Denn Rückwärtsfahrten mit einem Lastkraftwagen (LKW) und insbesondere eines LKWs mit einem Anhänger sind häufig mit Schwierigkeiten verbunden, die nur mit viel Übung zu meistern sind, heißt es in der Patentschrift.

Ein Problem stelle dabei nicht nur die schlechte Übersicht in dem rückwärtig eingeschränkten Sehbereich des Fahrzeuges dar. Auch das Einschätzen eines Abstandes zu einem Hindernis hinter dem Fahrzeug oder zu einem Dachvorsprung sei häufig problematisch. Daher zielt das zum Patent angemeldete Verfahren zur Rückfahrunterstützung insbesondere auf ein drahtloses Rückfahrassistenzsystem und eine Rampenanfahrhilfe mit den Sensoren und der Steuereinheit. Insbesondere umfassen die Sensoren zumindest einen Ultraschallsensor oder einen Radarsensor.

Beide Patente zielen auf Nutzfahrzeuge

Ein anderes Patent der VOITH PATENT GMBH widmet sich dem „Kompressorsystem und Verfahren zum Betreiben eines Kompressorsystems“ (DE 102017120754 A1). Wesentliche Teilsysteme eines Nutzfahrzeugs werden mit Druckluft betrieben, heißt es in der zugehörigen Patentbeschreibung,  beispielsweise eine druckluftbetriebene Betriebsbremse und eine Luftfederung. Der Bedarf an Druckluft innerhalb des Nutzfahrzeugs wie ein Stadtbus oder LKW unterliege starken Schwankungen. Insbesondere nach einer längeren Standzeit des Fahrzeuges sei es erforderlich, das Druckluftsystem bzw. den Druckluftspeicherbehälter zu befüllen, da dieser durch Undichtigkeiten regelmäßig Druckluft verliert. Der Zweck der vorliegenden Erfindung soll darin bestehen, den Aufbau und die Funktion eines Kompressorsystems zu verbessern. Das soll erreicht werden, indem die Hilfsvorrichtung mit der Kompressorwelle koppelbar oder gekoppelt ist. Die Hilfsvorrichtung umfasst eine E-Maschine, die zumindest teilweise zum Antrieb des Kompressors einsetzbar ist. Das Verfahren enthält den Patentanspruch, der dadurch gekennzeichnet ist, dass zur Zuschaltung der E-Maschine die Kupplung geschaltet und/oder E-Maschine bestromt wird. Das Schließen und Öffnen der Kupplung soll nach der Patentbeschreibung unter Berücksichtigung zumindest einer der nachfolgenden Größen erfolgt:

  • Motortemperatur
  • Kompressortemperatur
  • Antriebswellendrehzahl
  • Drehzahl der E-Maschinen
  • Geschwindigkeit des Fahrzeugs
  • Streckenprofil oder GPS-Daten
  • Druckniveau im Druckspeicher des Kompressorsystems

Weitere Patentanmeldungen der letzten Wochen im Bereich Bremstechnik befassen sich beispielsweise mit einem Fußbremsmodul mit Notlenkfunktion und einer Elektropneumatischen Parkbremssteuereinrichtung (Knorr Bremse) sowie auch ein Apparat zum automatischen Parken (Mitsubishi Electric Corporation). Der Trend ist klar: E-Mobilität und autonomes Fahren sind unter den Patentanmeldungen weiter als bisher auf den Straßen. 

 

  

 

Quellen: 

Text: Patentanmeldung des Kompressorsystems beim DPMAnbsp] 

 

Bilder: Gellinger / pixabay.com / CCO License  

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